Jan K. Clausen

Die japanische Automobilindustrie und der Qualitätsmanagementstandard QS-9000

Bedeutung und Auswirkung von Systemstandards

2007. xii+100 S. 30,00 EUR. Paperback. 148 x 210 mm. ISBN 978-3-936366-20-4

Bonner Japanforschungen (ISSN: 0173-7902), Band 26


Die japanische Automobilindustrie ist weltweit anerkannt für ihr hohes Qualitätsniveau. Regelmäßig wird dies unterstrichen durch Spitzenwerte in verschiedensten Konsumentenbefragungen sowie in Vergleichsuntersuchungen von Automobilproduktionsstätten. Folgerichtig haben sich seit Anfang der neunziger Jahre japanische Konzepte der Qualitätssicherung weltweit stark verbreitet. Der Begriff Kaizen etwa ist in der Automobilindustrie mittlerweile global geläufig. Dennoch lässt sich beobachten, dass sich in den letzten Jahren mehr und mehr japanische Unternehmen nach im Westen entstandenen Qualitätsmanagementnormen zertifizieren lassen.
Die vorliegende Studie gibt Aufschluss über die Gründe für diese Tendenz, welche anhand der Norm QS-9000 beispielhaft aufgezeigt werden. Diese in den USA entstandene Norm bildet die Grundlage für die derzeit geläufige Norm ISO TS-16494.
Die Studie zeigt auf, wie japanische Unternehmen die Zertifizierungen nutzen, um ihre Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen. Ferner wird dargestellt, welche Rolle Qualitätsmanagementnormen für die Öffnung des japanischen Marktes für Zulieferunternehmen spielen.
Da die Studie sich auf zahlreiche Quellen im japanischen Original stützt, gewährt sie tiefe Einblicke in die Denkweise, welche es den japanischen Unternehmen ermöglichte, eine internationale Spitzenstellung zu erreichen.

Zum Autor:
Jan-Kristoffer Clausen studierte Japanologie, Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Universität Bonn. Neben einem einjährigen Auslandsstudium an der Waseda University in Tokyo absolvierte er Praktika bei Zulieferunternehmen der Automobilindustrie in Japan und Deutschland sowie bei einem deutschen Automobilhersteller in Japan. Seit dem Jahr 2004 ist er in der Qualitätsabteilung von Toyota Motor Europe beschäftigt, von wo er Mitte 2006 zur Customer Quality Engineering Division der Toyota Motor Corporation in Japan entsandt wurde.


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